Amnesty International Gruppe Wiesloch

Impressum | Login

Gruppe Wiesloch

Briefmarathon 2016 in Wiesloch und Walldorf

ZUM TAG DER MENSCHENRECHTE AM 10. DEZEMBER: Dein Brief kann leben retten!

„Der 10. Dezember ist ein großartiger Tag“, meint Stephan Brües, Pressesprecher der Wieslocher AMNESTY-Gruppe 1125, „denn an diesem Tag wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet, eines der großartigsten Dokumente unserer Zeit.“ Dass Menschenrechte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern eingehalten werden, daran arbeitet Amnesty International seit mehr als 50 Jahren. „Und jede/r kann mit einfachen Mitteln dabei helfen“, sagt Brües. „Ein Brief, Dein Brief kann Leben retten!“ Bereits seit vielen Jahren findet in der Zeit zwischen dem 3. und 17. Dezember aus diesem Anlass weltweit der sog. "Briefmarathon" statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren beteiligt sich die Wieslocher Gruppe an dieser speziellen Aktionsform. Sie hat drei Orte gefunden, an denen die Bürgerinnen und Bürger Wieslochs Briefe für fünf Menschen in verschiedenen Ländern und Erdteilen schreiben können:

am Samstag, den 10.12. von 10-13 Uhr in der Stadtbücherei Wiesloch, Gerbersruhstr. 41;

am Samstag, den 17.12. von 10-13 Uhr in der Stadtbücherei Walldorf.

am Sonntag, den 18.12. in der Ev. Stadtkirche Wiesloch nach dem Gottesdienst um 10.30 Uhr.

„Ein Brief kann viel bewirken“, weiß Brües nach Jahrzehnte langer Erfahrung bei Amnesty. Im vergangenen Jahr kamen von den 12 Fällen des letzten Briefmarathons immerhin 4 frei (siehe unten: Mexikanerin Yecenia Armanta ist frei!?. „Die Menge macht's“, fährt er fort. „Es schreiben ja Menschen auf der ganzen Welt in dieser Zeit, da kommen dann, wie 2013, 2,3 Millionen Briefe zusammen.“ Oder 3.714.141 Briefe, SMS, E-Mails und Tweets wie im letzten Jahr.

So ruft die Wieslocher Amnesty-Gruppe die Besucher der Stadtbüchereien Wiesloch und Walldorf und der Stadtkirche in den kommenden Wochenenden dazu auf, mit einem Brief Leben zu retten. Weitere Informationen gibt es unter www.briefmarathon.de.

Siehe auch die Übernahme der Pressemitteilung in: http://www.wiwa-lokal.de/briefmarathon-2/


20. Juli 2016, 19.30 Eröffnung der Ausstellung "Briefe ins Gefängnis. Eine Ausstellung des Mitgefühls.
Stadtbücherei Walldorf

Inhaltlich gestaltet durch die Amnesty-Gruppe Wiesloch. Musikalische Begleitung: Arc Cantus.
Die Ausstellung ist zu sehen zwischen dem 19. Juli und dem 20. August. http://www.buecherei@walldorf.de

Mexikanerin Yecenia Armanta ist frei!

Wie viele andere Gruppen erhielt auch die Wieslocher Gruppe folgende Erfolgsmeldung vom deutschen Sekretariat von Amnesty International in Berlin:

''Liebe Mitglieder in den Gruppen und Bezirken, liebe Aktionsreferent_innen, liebe Kolleg_innen,

uns erreichte heute eine großartige Nachricht: Yecenia Armenta ist frei! Gestern, am 7. Juni 2016, wurde sie von einem Richter freigesprochen und konnte das Gefängnis verlassen und zu ihrer Familie zurückkehren.

Viele von euch haben sich im Rahmen der STOP FOLTER-Kampagne und während des Briefmarathons 2015 für die Frau aus Mexiko eingesetzt. Yecenia war dort vier Jahre lang inhaftiert, nachdem sie von Polizisten brutal gefoltert, vergewaltigt und zu einem „Geständnis“ gezwungen worden war. Allein aus Deutschland wurden über33.500 Appelle verschickt, die ihre Freilassung forderten, weltweit waren es über 318.000.

 Im Gespräch mit Amnesty International zeigte sie sich tief bewegt und bedankte sich bei ihren Unterstützer_innen: "Ich möchte allen Menschen, die mich begleitet haben, von ganzem Herzen danken. Ohne ihre Unterstützung wäre es sehr unwahrscheinlich gewesen, dass ich freigelassen werde", sagte Yecenia Armenta. "Ich möchte mich bei denen bedanken, die weiter kämpfen, die mit dieser wichtigen Arbeit, dem Kampf für die Rechte anderer Menschen, weitermachen. Manchmal braucht die Gerechtigkeit länger - aber sie kommt."

Die Freilassung von Yecenia Armenta ist auch allen Aktivist_innen und Unterstützer_innen in Deutschland zu verdanken, die sich unermüdlich für sie einsetzten.

Weitere Informationen findet ihr auf unserer Website: http://www.amnesty.de/2016/6/8/mexiko-yecenia-armenta-ist-endlich-frei?destination=startseite

Herzliche Grüße

Euer Team Activism & Kampagnen''

!! Erfolg des Amnesty-Briefmarathons:

Albert Woodfox ist endlich frei!

Amnesty-Briefmarathon: Ein Brief kann Leben retten Die Amnesty-Gruppe Wiesloch freut sich über einen Erfolg des Briefmarathons im vergangenen Dezember 2015, an dem sie sich in der Buchhandlung Dörner, in der Stadtbücherei Wiesloch und auch im Rathaus beteiligt hat. Nun ist einer der Personen, für die sich Amnesty eingesetzt hatte, endlich freigelassen worden:

Albert Woodfox, ein US-Amerikaner und Mitglied der Black Panther war 43 Jahre lang für einen Mord inhaftiert ist, den er nicht begangen hat. Der Gouverneur von Lousiana weigerte sich jedoch ihn freizulassen, obwohl seine Unschuld bewiesen ist. Nun war der internationale Druck offenbar zu groß, wie der Finanzvorstand der deutschen Amnesty-Aktion, Roland Vogel, der auch Mitglied der Wieslocher Gruppe ist, erfuhr. An seinem 69. Geburtstag am 19. Februar konnte Woodfox erstmals nach 43 Jahren wieder frei umher gehen und in den Himmel schauen.

Woodfox dankte allen, die sich für ihn – letztlich erfolgreich – eingesetzt hatten: „Ich möchte meinem Bruder Michael und meinem Mitstreiter, Robert King, der ebenfalls 30 Jahre lang unschuldig in Isolationshaft saß, danken, weil ich ohne sie nicht überlebt hätte. (…) Ich möchte der Internationalen Koalition zur Befreiung der Angola 3 (Die Black Panther-Gruppe, die verfolgt wurde), Amnesty International und der Roddick Foundation danken, die mit ich in meinem langen Kampf unterstützt haben. (…) „

Hintergrund:

Die Aktionsform des Briefmarathons wurde 2001 von einer Amnesty-Gruppe in Polen begründet. Sie überlegte sich, in 24 Stunden mit Hilfe der Bürger so viele Briefe wie möglich für Inhaftierte zu schreiben. Sie vernetzte sich mit anderen Amnesty-Gruppen weltweit. Vor ein paar Jahren griffen das Internationale Sekretariat in London und nationale Sektionen wie auch die deutsche, diese Idee auf. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 3 Millionen Briefe an 12 Regierungen geschrieben

11.12. (Dörner) und 12.12.2015 (Stadtbücherei Wiesloch), jeweils 10-13 Uhr

Briefmarathon in Wiesloch

Aktivisten der Wieslocher Amnesty-Gruppe fordern die Freilassung von Waleed Abu Al-Khair, dem Anwalt und Schwager von Raif Badawi aus Saudi Arabien. Sie schreiben außerdem Briefe für Fred Bauma und Yves Makwambala aus der Demokratischen Republik Kongo, die nur für die friedliche Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung im Gefängnis sitzen. Für den malaysischen Karikaturisten Zunar (Zulkiflee Anwar Ulhaque), die birmesische Studentenführerin Phyoe Phyoe Aung und den amerikanischen Aktivisten Albert Woodfox.

Am 11.12. bei Bücher Dörner und am 12.12. in der Stadtbücherei Wiesloch, jeweils von 10-13 Uhr fordern die Aktiven die Wieslocherinnen und Wieslocher auf, Briefe zu unterzeichnen, die wir dann abschicken werden.

Die Briefmarathon-Aktion findet seit einigen Jahren statt. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 3 Millionen Briefe geschrieben. Sie führte dazu, dass Moses Akatuga aus Nigeria,zu Unrecht veruteilt, vom Governeur freigelassen wurde.

Weitere Infos auch unter http://www.briefmarathon.de

Was ist auf dem Bild zu sehen?

09.12.2015

Briefmarathon und Menschenrechtsplakat im Wieslocher Rathaus

Nach der supergut besuchten Veranstaltung in Leimen, hat die Amnesty-Gruppe am 30.11. dem OB Schaidhammer und Bürgermeister Sauer sowie den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen nicht nur ein Plakat mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte überreicht, sondern auch vorgefertigte Briefe für den Briefmarathon 2015.

OB Franz Schaidhammer und Bürgermeister Ludwig Sauer gingen mit gutem Beispiel voran und unterzeichneten alle fünf Briefe.

Vielen Dank dafür!


20.11., 19 Uhr Bürgerhaus Leimen Veranstaltung „Warum flüchten Menschen – und was können wir tun?“ mit Amnesty-Beteiligung

Der SPD-Bundestagsabgeordnete von Wiesloch, Lars Castellucci hat Vertreterinnen und Vertretern von Amnesty International, der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen e.V. und der Beratungsstelle für zugewanderte Roma sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des Bundestags, Karamba Diaby, eingeladen, um mehr über den Hintergrund der Menschen zu erfahren, die momentan als Flüchtlinge zu uns kommen. Stephan Brües von der Amnesty-Gruppe Wiesloch wird sich dabei kritisch mit den Fluchtursachen auseinandersetzen, aber auch einige Arbeitsbereiche von Amnesty benennen.


Infos auf http://www.lars-castellucci.de/herzliche-einladung-zur-veranstaltung-warum-fluechten-menschen-mit-karamba-diaby/